Verstetigung und Transfer

Der KODIMA-Projektbeirat tagt in Hamburg

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Im Juni 2018 kamen die Mitglieder des KODIMA-Projektbeirates in den Räumen der Hamburger FOM Hochschule zusammen. Von links oben nach rechts unten: Prof. Dr. Marco Zimmer (FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH), Alrik Zech (ECOVIS Europe AG), Henning Hummert (Universität Rostock, Seniorprofessur: Wirtschafts- und Organisationspsychologie), Halina Ziehmer (FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH), Markus Bieker (HR Excellence Group GmbH), Anne Traum (Universität Rostock, Seniorprofessur: Wirtschafts- und Organisationspsychologie), Stefan Wunram (DATEV eG), Marcus Weichert (Agentur für Arbeit Bergisch-Gladbach KdöR), Dr. Enrico Rennebarth (Bundessteuerberaterkammer KdöR), Beate Szadzik (DAK-Gesundheit KdöR), Daniela Adebahr (ECOVIS Europe AG), Virginia Moukouli (HR Excellence Group GmbH).

Die Verstetigung und vor allem der Transfer von Ergebnissen und Ansätzen, die im Laufe des Verbundprojektes generiert werden, sind zentrales Anliegen von KODIMA. Um dieses Anliegen umzusetzen, wird die Arbeit der fünf Teilvorhaben durch einen unabhängigen Beirat begleitet. Die Aufgabe des Beirates besteht im Kern darin, gemeinsam mit den Teilvorhaben Wege zu erarbeiten, wie die in der Steuerberatung generierten Projektergebnisse und Ansätze auch für andere Kontexte nutzbar gemacht werden können. Im KODIMA-Projektbeirat wirken Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Organisationen und Verbänden aus dem Dienstleistungsbereich mit. Zwei Mal im Jahr kommen sie zu sog. Transferforen zusammen.

Im Rahmen des ersten Transferforums ging es zunächst darum, eine Infrastruktur für den gestaltenden Dialog von Projektbeirat und Teilvorhaben zu etablieren. Dazu gehört auch, Angebote offenzulegen und Interessen zu sondieren. Dazu gaben zunächst die einzelnen Teilvorhaben Einblicke in die laufenden Forschungsaktivitäten, beschrieben das jeweilige Erkenntnisinteresse und erläuterten ihre Rolle innerhalb des Projektverbundes. Im Anschluss hatten die Beiratsmitglieder das Wort, wobei sie u. a. die jeweilige Erwartungshaltung an KODIMA skizzierten und ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Thema „Digitalisierung“ teilten. In einer durch Alrik Zech (ECOVIS Europe AG) moderierten Diskussionsrunde griffen die Projektbeiratsmitglieder anschließend die Schwerpunktthemen der einzelnen Teilvorhaben auf und setzten diese in Relation zu Beispielen aus der Praxis, nannten gleichzeitig aber auch konkrete Herausforderungen, die aus der Digitalisierung von Arbeitsprozessen erwachsen und nicht immer branchenspezifisch sind. Der Austausch fokussierte sich somit auf Themen und Probleme der Digitalisierung im Dienstleistungsbereich, die in der Praxis virulent sind und zu deren Bearbeitung und Lösung KODIMA beitragen möchte (z. B. die Neuformierung von Berufsbildern oder die Restrukturierung von Arbeitsabläufen infolge von Digitalisierung). Um verlässliche Erkenntnisse über die Wirkungen der Ansätze und zur Übertragbarkeit der Projektergebnisse zu erhalten, ist es unerlässlich, gerade diese Themen und Probleme offen mit Vertreterinnen und Vertretern angrenzender Branchen zu diskutieren. 

Das erste Transferforum des Projektbeirates hat gezeigt, dass es den Teilvorhaben des Verbundprojektes KODIMA gelungen ist, eine gute Basis für den gestaltenden Dialog zwischen Projektarbeit und Praxis zu etablieren. Die Teilvorhaben freuen sich auf die zukünftigen Transferforen mit engagierten Beiratsmitgliedern und konstruktiven Diskussionen. Das zweite Transferforum ist für Januar 2019 das 1. Quartal 2019 in Hamburg geplant.

Autorin: Halina Ziehmer M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am ipo Institut für Personal- und Organisationsforschung

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
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