Experten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Arbeitsbesuch in Rostock

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Die objektive Analyse von Arbeitstätigkeiten setzt Fachwissen und Expertise voraus. Das gilt ganz besonders für geistige Tätigkeiten, die der direkten Beobachtung nicht zugänglich sind. Zur Vorbereitung der Arbeitsanalysen in Steuerberatungskanzleien erhielten die Mitarbeitenden des Teilvorhabens der Universität Rostock eine Schulung im „Verfahren zur Tätigkeitsanalyse und -gestaltung bei mentalen Arbeitsanforderungen TAG-MA“ von Experten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dr. Johannes Hoppe und Dr. Florian Schweden).

Der TAG-MA ist das neueste Verfahren im Bereich der bedingungsbezogenen Arbeitsanalysen. Es wurde basierend auf einem langjährig erprobten und validen Verfahren von Professorin Renate Rau, Professor Winfried Hacker und ihren Mitarbeitenden weiterentwickelt. Im Unterschied zu älteren Verfahren berücksichtigt es auch Anforderungen, die vor der Digitalisierung noch keine bedeutende Rolle im Arbeitsalltag spielten (z.B. die Erreichbarkeit vor/nach der regulären Arbeitszeit).

Vom 10. bis 11.01.2019 erhielten die Mitarbeitenden des Teilvorhabens der Universität Rostock im Rahmen der Schulung Gelegenheit, die Anwendung des Verfahrens zu proben. Inhaltlich unterstützt wurden sie dabei außerdem vom Praxiskooperationspartner ECOVIS: Alrik Zech (Leiter der ECOVIS Akademie) und Anne Thätner (Steuerberaterin, ECOVIS) standen für spezifische Fachfragen der Teilnehmenden zur Verfügung und trugen dadurch viel zum Erfolg der Schulung bei. Ein Dankeschön an dieser Stelle an alle Beteiligten! Nun steht den Arbeitsanalysen vor Ort in den Kanzleien nichts mehr entgegen.

Autorin: Anne Traum, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Seniorprofessur Wirtschafts- und Organisationspsychologie der Universität Rostock

 

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
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