Neue Publikation zu den Wirkungen der Digitalisierung

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Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die zukünftige Arbeitswelt sind eines der aktuellen Kernthemen in Politik und Wissenschaft. Der Einsatz neuer Technologien und die damit verbundenen neuen organisationalen Prozesse führen zu einer u. U. tiefgreifenden Transformation der (verbleibenden) Tätigkeiten mit potentiell erheblichen Folgen für das arbeitende Individuum. Aus diesem Grund führt die Seniorprofessur Wirtschafts- und Organisationspsychologie der Universität Rostock im Rahmen des Verbundprojekts KODIMA multi-modale Untersuchungen durch, mit dem Ziel Empfehlungen zur optimalen Gestaltung von digitalisierten Arbeitsplätzen geben zu können.

Um diesem Ziel gerecht zu werden, wurde im Anschluss an eine qualitative Vorstudie mittels einer umfangreichen quantitativen Studie mit 457 Teilnehmenden untersucht, inwiefern (die zunehmende) Digitalisierung sich auf relevante psychologische Ergebnisse der Arbeit, wie z. B. Arbeitszufriedenheit oder Wohlbefinden, auswirkt. Ziel war es darüber hinaus, nicht nur die direkten Auswirkungen zu erfassen, sondern auch eventuell vermittelnde Variablen, wie z. B. die wahrgenommene Tätigkeit, und diese Zusammenhänge moderierende Faktoren zu identifizieren und zu bewerten.

Über das genaue methodische Vorgehen und die dabei erzielten Ergebnisse wird in der neuesten Publikation berichtet. Das Working Paper aus der Reihe Rostocker Beiträge zur Wirtschafts- und Organisationspsychologie mit dem Titel „Wirkungen der Digitalisierung von Arbeit auf Mitarbeiter/innen in Dienstleistungsunternehmen“ steht unter Publikationen zum Download bereit.

Autor: Henning Hummert, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Seniorprofessur Wirtschafts- und Organisationspsychologie der Universität Rostock

 

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
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