Verstetigung und Transfer Teil II: Das zweite KODIMA-Transferforum in Hamburg

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Das Verbundprojekt KODIMA läuft bereits seit mehr als einem Jahr. In dieser Zeit wurden in den fünf Teilvorhaben bereits wesentliche Ergebnisse erzielt, die Ende März dem Projektbeirat vorgestellt wurden. Während es im ersten Transferforum im Juni 2018 noch primär darum ging, eine Basis für den gestaltenden Dialog zwischen Teilvorhaben und Projektbeirat zu schaffen, konnte sich dieser beim zweiten Treffen nunmehr voll entfalten. KODIMA hat mit Beate Szadzik von der DAK Gesundheit, Dr. Enrico Rennebarth von der Bundessteuerberaterkammer, Marcus Weichert von der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach und Stefan Wunram von der DATEV einen engagierten Projektbeirat, der die Projektarbeit mit Branchen- und Praxisimpulsen weiter voran bringt.

Im Rahmen des Transferforums gaben alle fünf Teilvorhaben Einblicke in ihre laufende Forschungsarbeit und stellten ihre bisherigen Ergebnisse zur Diskussion. Die Spiegelung des Projektfortschritts und der bereits vorliegenden Ergebnisse mit dem Projektbeirat öffnete allen Beteiligten weitere Perspektiven auf das Thema Kompetenzen von Mitarbeiter/innen in der digitalisierten Arbeitswelt. Besonders der Austausch über den Umgang mit konkreten Herausforderungen der Digitalisierung von Arbeit in anderen Branchen des Dienstleistungsbereichs ermöglichte den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand. Dazu griffen die Beiratsmitglieder Ergebnisse der einzelnen Teilvorhaben auf und setzten diese in den Kontext ihrer jeweiligen Herkunftsbranche. Sie berichteten, worin sich gerade für die Beschäftigten Auswirkungen von Digitalisierung zeigen. Gemeinsam wurden Vorschläge diskutiert, wie Chancen ergriffen und Risiken begegnet werden könnten. Außerdem wurde sich über die weitere Vorgehensweise in der Zusammenarbeit verständigt, um den gestaltenden Dialog weiterzuführen. Das dritte KODIMA-Transferforum ist für das 4. Quartal 2019 geplant.

Autorin: Halina Ziehmer M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am ipo – Institut für Personal- und Organisationsforschung

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
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