Ergebnisse, Ideen und Ausblicke: Projektreview 2019 in Rostock

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In den Räumen der Universität Rostock fand Mitte Dezember der KODIMA-Projektreview statt. Im Zentrum des Treffens mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA), vertreten durch Herrn Thomas Rosenbusch, standen die bis dato erzielten Ergebnisse der fünf Teilvorhaben und Ausblicke auf das neue Forschungsjahr.

Seit über zwei Jahren läuft das Verbundprojekt KODIMA. In regelmäßigen Abständen treffen sich alle fünf Teilvorhaben mit Herrn Thomas Rosenbusch vom Projektträger Karlsruhe (PTKA), der KODIMA als Projektbevollmächtigter federführend betreut. Bei diesen Treffen geht es darum, den bisherigen Projektverlauf zu rekapitulieren, Ergebnisse vorzustellen und gleichzeitig den Blick in die Zukunft zu richten.

Die Verbundpartner/innen der Universität Rostock gaben einen Rückblick auf die Entwicklung und Validierung der Skalen zur Erfassung des Digitalisierungsgrades sowie auf die subjektiven und objektiven Analysen und arbeiteten in ihrer Ergebnispräsentation die Frage nach Lernförderlichkeit digitaler Arbeitsumgebungen für die Mitarbeiter/innen heraus. Das Team der FOM Hochschule stellte dem PTKA die Befunde der organisations- und führungstheoretischen Analysen und die darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen vor. Auch hier erweist es sich als zentral, dass Digitalisierung für Mitarbeiter/innen und Unternehmen vor allem eines bedeutet: Lernen. Die HR-Excellence Group stellte dem Projektträger in diesem Rahmen die Kompetenzprofile vor, die sie infolge einer Literaturanalyse, mehrerer Experteninterviews und Workshops entwickelt und in einer Online-Befragung vertieft hat. Diese Profile geben Aufschluss darüber, über welche Kompetenzen Mitarbeiter/innen verfügen sollten, um mit den Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt zurechtkommen zu können. An den Workshops waren auch die beiden praxisorientierten Projektpartner ECOVIS und EVENTUS Wolfenbüttel Steuerberatungsgesellschaft beteiligt, die beim Projekttreffen selbstverständlich auch anwesend waren, um ihre Ergebnisse zu präsentieren. In den vergangenen zwei Jahren haben die beiden Steuerberatungsgesellschaften den verbleibenden Teilprojekten wesentliche Zugänge zu Mitarbeiter/innen und Führungskräften von Kanzleien gewährt und bilden insofern zu großen Teilen das empirische Fundament der Forschungsarbeiten in KODIMA ab.

Die Bündelung der Ergebnisse der in den einzelnen Teilvorhaben durchgeführten Studien bieten verschiedene Anknüpfungspunkte und werfen mitunter völlig neue Forschungsfragen auf, denen sich die Teilvorhaben im neuen Forschungsjahr widmen möchten. Außerdem wurde die Zusammenkunft genutzt, um gemeinsame Vorhaben für den Projektabschluss zu skizzieren. Das nächste Treffen mit dem Projektträger ist für Mai 2020 geplant.

Autorin: Halina Ziehmer M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am ipo – Institut für Personal- und Organisationsforschung

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
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