Das vierte TransWork Schwerpunktgruppentreffen "Assistenzsysteme und Kompetenzentwicklung" am 19. und 20. März 2019 an der FOM Hochschule in Hamburg

Ob Impuls, Vortrag oder Diskussion – die Agenda des Transwork-Schwerpunktgruppentreffens sah die Auseinandersetzung mit den Themen Assistenzsysteme und Kompetenzentwicklung in unterschiedlichen Formaten vor.

Vergangene Woche war viel los im FOM-Hochschulzentrum in Hamburg. Grund hierfür war nicht nur der laufende Semesterbetrieb, sondern auch das vierte TransWork Schwerpunktgruppentreffen, das Gäste aus ganz Deutschland vor Ort versammelte. Das Verbundprojekt KODIMA, vertreten in der Schwerpunktgruppe „Assistenzsysteme und Kompetenzentwicklung“, war diesmal Gastgeber des halbjährlichen Treffens von Vertreter/innen aller weiteren Projekte in der Gruppe. Zudem nahmen Vertreter/innen des Projektträgers Karlsruhe (PTKA), der sowohl KODIMA als auch TransWork betreut, die Reise in den Norden auf sich. Die inhaltliche Gestaltung und Leitung sowie die Schirmherrschaft der Veranstaltung lag beim Fraunhofer IAO aus Stuttgart. Das Fraunhofer IAO ist Partner im Verbundprojekt TransWork (Transformation der Arbeit durch Digitalisierung), das insgesamt fünf Schwerpunktgruppen gebildet hat. In diesen Gruppen werden jeweils Herausforderungen und Lösungsansätze für die Arbeit in der digitalisierten Welt identifiziert und bewertet. Da inhaltlich-methodischer Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer dabei grundlegend sind, lädt das Fraunhofer IAO in regelmäßigem Turnus zu Schwerpunktgruppentreffen. So auch am 19. und 21. März 2019 im Hochschulzentrum der FOM in Hamburg.

Die Schwerpunktgruppe „Assistenzsysteme und Kompetenzentwicklung“ besteht aus folgenden sechs Projekten:

  • Arbeits- und prozessorientierte Digitalisierung in Industrieunternehmen (APRODI)
  • Gesundes und mobiles Arbeiten mit digitalen Assistenzsystemen im technischen Service (ArdiAS)
  • Fachkräftequalifizierung und -sicherung in der zukünftigen digitalisierten Arbeitswelt […] (FachWerk)
  • Kompetenzen von Mitarbeiter/innen in der digitalisierten Arbeitswelt (KODIMA)
  • Didaktische Gestaltung und arbeitswissenschaftliche Evaluierung von Assistenzsystemen für sicheres Handeln in komplexen Situationen (StahlAssist)
  • Gruppenförmige Arbeitsorganisation als Digitalisierungsressource (TeamWork 4.0)

Jedes der o. g. Projekte präsentierte seinen Arbeitsstand und stellte die bis dato gewonnen Forschungsergebnisse in der Gestaltung von Assistenzsystemen zur Diskussion. Dabei spielten die Auswirkungen von Assistenzsystemen auf Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation genauso eine Rolle wie die Frage nach Hindernissen der Kompetenzentwicklung in Unternehmen aus Industrie und, im Falle von KODIMA, Dienstleistungen. Zudem stand die Planung weiterer gemeinsamer Aktivitäten im Fokus des Treffens. Das fünfte Treffen der Schwerpunktgruppe ist für den September 2019 geplant.

Autorin: Halina Ziehmer M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am ipo – Institut für Personal- und Organisationsforschung

 

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (FKZ 02L15A312) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
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